Am ersten Permakulturtag von Metina (25. April 2026) wurde nicht nur geschaufelt, geschleppt und geschwitzt, sondern auch visioniert, geplant und mit viel Begeisterung in die Zukunft gedacht.


Mit insgesamt neun motivierten Menschen ist ein starker Start gelungen. Die Kräuterspirale ist fast fertiggestellt, das Steinbiotop mit Totholzecke wurde aufgebaut, die Wildblumenwiese hat ihren Platz gefunden und auch das Metina-Schild durfte natürlich nicht fehlen. Zusätzlich wurde eine Totholzmauer als natürlicher Windschutz gebaut sowie erste Steinplatten verlegt, die künftig den Weg in den Garten leiten.
Die Kräuterspirale schafft auf kleinem Raum verschiedene Klimazonen: Von trocken und sonnig bis feucht und nährstoffreich. Damit bietet sie ideale Bedingungen für unterschiedlichste Kräuter sowie wertvolle Nahrung für Wildbienen und andere Insekten.


Das Steinbiotop und die Totholzmauer schaffen wichtige Rückzugsorte für Eidechsen, Wildbienen, Käfer und viele weitere Nützlinge. Auch die Wildblumenwiese leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität, da sie Nahrung, Schutz und Lebensraum für zahlreiche heimische Arten bietet.
Zwischen Schubkarre, Spaten und ziemlich viel Grasnarben entstanden zudem viele Gespräche über Ideen, Wünsche und langfristige Visionen für den Garten. Besonders schön war zu sehen, wie viel Fachwissen, praktische Erfahrung und echter Arbeitswille in der Gruppe zusammengekommen sind. Aus einer Idee wird langsam ein lebendiger Ort für Biodiversität, Begegnung und gemeinsames Gestalten.
Bis zu den Herbstferien 2026 sind voraussichtlich drei weitere Aktionstage geplant. Auch die Zuständigkeiten für die nächsten Schritte wurden bereits verteilt. Das Projekt wächst also nicht nur im Boden, sondern auch in der Gemeinschaft.
Kurz gesagt: Der Garten lebt, die Hände sind dreckig und wir sind auf einem guten Weg.
Hast du Lust mitzumachen? Ob jung oder alt, erfahren oder unerfahren: Wir freuen uns auf alle, die mitwirken wollen! Schreib uns dazu einfach auf info@metina.ch.
